Günstiger telefonieren, Digital TV und schnelles Internet.

Glasfaser Internet in Leipzig

FTTH und FTTB in der Messestadt – Pläne, Kosten und Unterschiede zu DSL


Breitbandnetze auf Glasfaserbasis, könnten in wenigen Jahren einen Paradigmenwechsel in der Internetnutzung einleiten. Die Zukunft hat in weiten Teilen Deutschlands bereits begonnen und auch in Leipzig gibt es entsprechende Ansätze. Geschwindigkeit, etwa der Sprung über die Gigabit-Marke, ist dabei jedoch nur ein Aspekt…

Was ist FTTH? – Das sind die Unterschiede zu DSL...

Die Abkürzung „DSL“ hat sich in den Köpfen deutscher Verbraucher während der letzten Jahre als Synonym für schnelle, günstige Internetflatrates eingebrannt. Aus heutiger Sicht, handelt es sich dabei jedoch eher um eine Art „Notlösung“, die technologisch auf den Kupferleitungen des Telefonnetzes aufbaut. Vereinfacht gesagt, wird bei (V)DSL zur Datenübertragung ein Frequenzbereich über dem Band genutzt, welches für die analoge (oder ISDN) Telefonie reserviert war. Durch das sehr begrenzte Spektrum und aufgrund der physikalischen Eigenschaften von metallischen Kabeln, sind so nur begrenzt viele Daten übertragbar. 16.000 Kbit gelten in Deutschland als obere Marke.

Bis vor wenigen Jahren hat dies in den meisten Fällen auch vollkommen ausgereicht. Doch gerade Streaming-Dienste, wie Netflix, Youtube oder IPTV, verlangen nach viel mehr Leistung. Einen weiteren Nachteil bekommt nahezu jeder (V)DSL-Kunde persönlich zu spüren. Je weiter die Wohnadresse vom nächstgelegenen Kabelverzweiger weg ist, desto geringer auch die maximale Datenrate. Statt 16 MBit sind dann plötzlich nur noch 6 oder 2 MBit möglich. Ähnlich verhält es sich bei dem technisch etwas moderneren VDSL. Ein Umstand, der seit jeher Millionen Kunden ärgert.

Mit Internet per Glasfaser sind dagegen keine solche Effekte zu erwarten und darüber hinaus auch enorme Steigerungen bei den Datenraten möglich. Voraussetzung ist allerdings der Ausbau der fiberoptischen Netze und somit die direkt Anbindung aller Haushalte per FTTH oder FTTB. Das kostet allerdings Milliardensummen!

FTTH steht für „Fiber to the home“, einer Ausbauweise, wo Glasfaserkabel bis hin zur Wohnung der Endkunden verlegt werden. Durch die direkte Anbindung können theoretisch Downloadraten von 1000 MBit oder darüber realisiert werden. Dies ist allerdings auch die Aufwändigste Form für die Netzbetreiber. Nicht selten erfolgt die Anbindung nur bis zum (Mehrfamilien-)Haus selbst. Dann spricht man von FTTB (B=Building). Das Bild oben illustriert die Unterschiede von DSL zu VDSL und FTTH in der Ausbauweise.

Verfügbarkeit und Ausbaupläne in Leipzig

In zahlreichen Städten Deutschlands baut die Deutsche Telekom seit 2011 an der neusten Netzgeneration mittels Direkt-Glasfaser. Ende 2018 waren schon über 30-40 größere Städte teils mit Glasfaserinternet versorgt (nach gerade mal 10 Städten 2012). Viele kleinere Städte und Gemeinden - auch im ländlichen Raum - folgten ebenfalls. Und auch in Leipzig wird seit 2014 ausgebaut. Den Anfang machte ein Pilotprojekt in Großzschocher. In anderen Stadtteilen wird der Glasfaserausbau mit Sicherheit auch in den kommenden Jahren Fortschritte machen. Über den aktuellen Stand können sich Interessenten hier auf der Ausbaukarte der Telekom verschaffen.

Ausbau für ultraschnelles Internet | Bild: Telekom.com


Indes gibt es bereits bestehende Highspeed-Netze auf Seiten der Kabelanbieter. Diese setzen nämlich beim Breitbandausbau auch fast ausschließlich auf Glasfaser, gepaart mit Koaxialleitungen. Führend sind hier Vodafone Kabel Deutschland (bis 1000 MBit), an! (bis 1000 MBit) und die PŸUR (bis 1000 MBit). Falls es Neuigkeiten zum Glasfaserausbau von der Telekom in Leipzig gibt, werden wir darüber berichten.


Highspeed (fast) ohne Limit

Glasfaserkabel eignen sich ideal für Übertragung von Informationen, da diese Signale auch über weite Strecken nahezu verlustfrei transportieren können. Während DSL-Kunden sich mit maximal 16 MBit begnügen müssen, und das auch nur unter optimalen Bedingungen, bietet die Mischform VDSL immerhin schon 50-250 MBit. Fiber-Internet "pur" (FTTH) hingegen, limitiert den möglichen Datenstrom so gut wie gar nicht. Theoretisch sind Datenraten von mehreren tausend Megabit keine Hexerei. Selbst für die anspruchsvollsten Aufgaben sind diese Netze somit gerüstet. Beispiel: Fernsehen via Internet (IPTV) mit ultrahoher Auslösung, 4 Mal so scharf wie HDTV. „Ultra High Definition TV“ erobert immer mehr Wohnzimmer und stellt mit mindesten 3840x2160 Pixeln Auflösung alles bisher Dagewesene an Bildbrillanz in den Schatten. Zum Vergleich: HDTV bietet 1920 × 1080 Pixeln Auflösung nur einen Bruchteil der Schärfe. Das UDH-Format stellt bei der Internetübertragung (Streaming) allerdings enorme Anforderungen an die Hardware und den Netzzugang.



Alternativen für „Schnellsurfer“

Kabel, DSL, VDSL, FTTH und LTE - ein breiter Mix für Leipzig
Wer es heute schon auf hohe Megabit-Datenraten im zwei- oder dreistelligen Bereich abgesehen hat, muss sich aber gar nicht mehr gedulden, bis die Telekom-Glasfasernetze auch in Leipzig stehen. In weiten Teilen ist heute schon VDSL verfügbar, was immerhin bis zu 50-250 MBit verspricht. Einfach hier bei der Telekom einen Verfügbarkeitstest starten. Mehr Details zu VDSL und VDSL-Anbietern in Leipzig, finden Sie zudem hier. Des Weiteren ist die Verfügbarkeit der Kabelprovider ebenfalls sehr gut. Je nach Anbieter können Flatrates mit 100-1000 MBit gebucht werden. Ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und exzellente Verfügbarkeit bietet Vodafone Kabel in Leipzig. Einen Verfügbarkeitscheck finden Sie hier unter www.vodafone.de/verfuegbarkeit .

Wer im Umland wohnt, hat dagegen oft schlechte Karten. In dünn besiedelten Gebieten lohnt der Ausbau mit Glasfaser, Kabel oder VDSL aus wirtschaftlichen Gründen meist nicht. LTE könnte für Betroffene aber DIE Lösung versprechen. Vodafone und die Telekom bieten spezielle DSL-Ersatztarife per LTE-Funk mit teils deutlich über 50 MBit/s.




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