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VDSL

VDSL-Internet als Highspeed-Alternative zu Kabel in Leipzig

Nicht nur Kabel-Internet bietet Surf-Geschwindigkeiten deutlich über DSL-Niveau. Auch die VDSL-Technik verspricht leistungsstarke Downloadraten von maximal 50-250 MBit/s. Möglich wird die hohe Bandbreite u.a. durch den Einsatz moderner Technologien (wie Vectoring) und Glasfasernetzen. Bei DSL-Anschlüssen erfolgt die Übertragung von der Ortsverteilungsstelle zum Endkunden nämlich ausschließlich über Kupferleitungen des Telefonnetzes. Diese weisen den Nachteil auf, dass mit jedem Kabelmeter die Signalgüte schrumpft und somit auch die mögliche Geschwindigkeit des DSL-Anschlusses. Bei VDSL wird wenigstens ein Teilabschnitt zum Kunden mit Glasfaser überbrückt, für den Rest der Distanz helfen Verfahren, wie Vectoring, um mehr Performance zu erreichen.

Verfügbarkeit – VDSL schon in Ihrem Wohngebiet?

Die Verbreitung von Highspeed-Internet nimmt auch in unserer Stadt stetig zu. Leipzig gehörte schon im Jahre 2006 zu den ersten 10 Städten im gesamten Bundesgebiet, in denen das moderne Netz ausgebaut und angeboten wurde. Viel Zeit also für die Erschließung neuer Stadtteile. Leider ist VDSL aber immer noch nicht überall uneingeschränkt verfügbar. Dennoch können, unserer Schätzung nach, schon gut 80 Prozent der Leipziger auf VDSL zurückgreifen.

Wer sich ein genaues Bild von der VDSL-Verfügbarkeit in Leipzig machen möchte, findet hier eine detaillierte Karte der Telekom, auf der auch die obere Zusammenfassung beruht.
» Verfügbarkeitstest mit Karte

Leipziger Zentrum; Gohlis Mitte, Gohlis-Süd, Teile von Möckern, Teile von Wiederitzsch, Mockau-Nord, Teile von Thekla, Lindenthal, Wahren, Böhlitz-Ehrenberg, Leutsch, Gundorf, Burghausen, Teile von Miltitz, Teile von Grünau (Siedlung), Lausen, Dölitz, Markleeberg, Meusdorf, Probstheida, Stötteriz, Mölkau, Balsdorf, Engelsdorf, Paunsdorf, Borsdorf

Große Lücken scheint es noch zu geben bei / in:

Zwischen Zentrum-Süd und Marienbrunnen, zwischen Reudnitz (+ Reudnitz Thonberg) und Stötteritz, im Zentrum West, im Zentrum-Nordwest ab Wettiner Straße, sowie innerhalb des Rings. Dort klafft noch eine Versorgungslücke auf rund der Hälfte der Fläche, tangiert durch Dittrichring und Markt.


Angeboten werden die Anschlüsse in Leipzig vorrangig von der Deutschen Telekom und damit auch von 1und1, da diese bei VDSL maßgeblich auf die Telekomnetze zurückgreifen. In einigen Gebieten kann unter Umständen aber VDSL auch von O2 oder Vodafone anliegen. Ein Verfügbarkeitstest gibt darüber sofort Aufschluss. > Telekom  > Vodafone > O2 > 1und1


Preise

Zu teuer? Nicht mehr wirklich! Denn preislich liegt VDSL mittlerweile sehr nahe an den Tarifen für DSL. Der Aufpreis beträgt im Schnitt 5 € pro Monat. Die Preisdifferenz ist in den letzten Monaten deutlich zusammengeschmolzen. Vor wenigen Jahren musste man noch mindesten 10-15 Euro Mehrkosten je Monat rechnen. Mehr Surfkomfort ist also kein unbezahlbares Vergnügen.

mehr Power dank Supervectoring

Im Sommer 2018 startete die Deutsche Telekom eine neue VDSL-Breitbandtechnik namens "Supervectoring". Dahinter verbirgt sich ein nochmals verbessertes Vectoringverfahren, wobei unter anderem physikalische Effekte (Übersprechen) bei der Datenübertragung herausgefiltert werden. In Kombination mit einem verbreiterten Übertragrungsband auf bis zu 35 MHz, kann die Übertragungsrate nochmals erheblich verbessert werden. Von 100 auf gut 250 MBit/s. Supervectoring wird auch in Leipzig ausgebaut. Allerdings profitieren noch längst nicht alle Haushalte von der Technik. Es dürfte noch etwas dauern, bis die Umbauarbeiten vollzogen sind.



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